Hallo, da bin ich wieder: "ALF" verdrängt "Malcolm mittendrin"

In der ersten Folge "Hallo, da bin ich" landet ALF, der eigentlich Gordon Shumway heißt, mit seinem defekten Raumschiff in der Garage der Familie Tanner, nachdem sein Heimatplanet Melmac explodiert ist. ALF nistet sich gemütlich bei den Tanners ein - ob sie wollen oder nicht. Mit seinen gewöhnungsbedürftigen Umgangsformen, seinem unersättlichen Appetit auf Katzen und seinen derben Scherzen stellt ALF die Nerven seiner Gastfamilie auf eine Probe. Während sich der sechsjährige Brian (Benji Gregory) und die 16-jährige Lynn (Andrea Elson) schnell mit ALF anfreunden, sind Vater Willie (Max Wright) und Mutter Kate (Anne Schedeen) von ihrem neuen Mitbewohner nicht sonderlich angetan. Kates Mutter Dorothy (Anne Meara) ist ALFs ganz besonderer Liebling, während er sich vor den Ochmoneks, den Nachbarn der Tanners, immer verstecken muss.


"ALF" lief hierzulande im Januar 1988 das erste Mal, damals im ZDF. Sie erlangte unmittelbar Kultstatus, was vor allem auch der herausragenden deutschen Synchronstimme von Tommi Piper zu verdanken ist. ALFs lässiger Spruch "Null Problemo!" wurde zum geflügelten Wort. Der Außerirdische hielt in Kinderzimmern Einzug und wurde zum beliebten Motiv auf T-Shirts, Tassen und Bettwäschen.